
Vor einiger Zeit, genauer am 02.05.2008, habe ich mir einen Asus Eee PC 4G käuflich erworben. Zu jenem Zeitpunkt schrieb ich auch, das ich noch einen Blog über dieses Subnotebook verfassen werde. Nun, hier ist dieser Blog. ^^
Der Asus Eee PC 4G ist 22,5cm breit und 16,4cm lang. An der dünsten Stelle ist er 2,15cm und an der dicksten Stelle ist er 3,5cm stark. Das Gewicht des Eee PC 4G beschränkt sich auf gerade einmal 920 Gramm. Somit ist der Asus Eee PC 4G ein leichter und platzsparender Zeitgenosse.
Kommen wir nun zu den Anschlüssen. Der Eee PC 4G verfügt über drei USB 2.0 Anschlüsse. Zwei befinden sich auf der rechten und einer auf der linken Seite. Die Anschlüsse sind auch mit USB 1.1 kompatibel. Weiterhin gibt es einen MMC/SD-Kartenslot auf der rechten Seite. Außerdem gibt es auf der rechten Seite auch noch einen VGA-Ausgang an dem man einen externen Monitor oder einen Beamer anschließen kann. Das Besondere: An der rechten Seite gibt es eine Kensington-Aussparung.

Mit dieser kann man den Eee PC 4G mit Kensington-kompatiblen Sicherheitsprodukten gegen Diebstahl schützen. Kommen wir nun zur linken Seite. Dort befinden sich, neben dem bereit erwähnte USB-Anschluss, ein achtpoliger RJ-45-LAN-Anschluss. Also ein normaler Standart-Anschluss für die standart LAN-Kabel. Direkt daneben befindet sich ein optinaler Modemanschluss. Dieser ist von Haus aus mit einem Gummiverschluss verschlossen. Sollte man ihn benötigen, kann man mit viel fummelarbeit diesen Gummiverschluss entfernen und dann den Modemanschluss nutzen. Hierbei ist auch zu beachten, dass das integrierte Modem
nicht mit digitalen Telefonanlagen kompatibel ist. Natürlich sind auch ein Mikrofon- sowie ein Kopfhöreranschluss vorhanden. Der Kopfhöreranschluss ist ein standart Anschluss von 3,5mm. An der Rückseite befinden sich nun, wer hätte es gedacht, der Akku sowie der Netzteileingang. Der Netzteileingang ist für das Netzteil, welches in Gleichspannung 100 bis 240 V(=Volt) sowie 50/60 Hz(=Hertz) und 680 mA(=miliAmpere). Es ist ein universal Model das lediglich den jeweiligen Länderstecker als Aufsatz hat. Entfernt man diesen Aufsatz, so findet man den typisch amerikanischen Stecker. Der Vorteil: Auch in Amerika kann man das Netzteil verwenden.

Nun zum Akku. Dieser ist ein modernen Li-Ion Akku und trägt in seinem inneren Lithium-Ionen anstatt Nickel-Cadmium(Ni-Cd). Der Akku trägt die Herstellerbezeichnung A22-700. Er hat eine Leistung von 4400 mAh(=miliAmperHour) und hält somit, laut Hersteller, ca. 2,9 Stunden. In der Ralität hält wirklich gut drei Stunden. Je nach dem, was man macht. Nun kommen wir zur Tastatur, dem Touchpad und dem Monitor sowie den integrierten Lautsprechern und der Kamera. Die Tastatur ist mit 21cm Breit und 7,8cm Länge recht klein und gewöhnungsbedürftig. Durch die kleinen Tasten, die ca. 1,5x1,3cm klein sind, kann es auch mal passieren, das man die Taste daneben erwischt. Jedoch gewöhnt man sich an die kleine Tastatur. Einige der Tasten sind nur über die Fn(=Function) Taste zu benutzen. So z.b. Bild Auf und Ab Tasten, Position 1, Ende, Druck, | , < , > und einige andere. Über die Fn-Taste kann mach auch den in die Tastatur integrierten Ziffernblock verwenden. Das Touchpad ist sehr angenehm, wie ich finde. Es hat eine größe von 4,6cm auf 3cm. Am rechten Rand befindet sich ein Scrollbalken und direkt unter dem Touchpad ist eine Kombi-Taste. Es ist ein Balken, der den Links- und Rechtsklick vereint. Bei dieser Taste ist zu bemängeln, das man sie manchmal etwas härter drücken muss. Trotz der geringen Größe von 7" ist der Monitor doch recht angenehm. Er hat eine maximale Auflösung von 800x480 Pixeln. Zuvor dachte ich auch, das man bei diesem kleinen Monitor immer etwas genauer hingucken müsse um etwas zu erkennen. Aber mittlerweile weiß ich, das man die Grafiken etc. auch erkennt, wenn sich genauso weit entfernt wie von dem Monitor seines Heim-PC's. Die Helligkeit lässt sich je nach Umwelt natürlich individuell einstellen. Bekanntes Problem: Bei hellem Licht hat man keine Chance, etwas zu erkennen. Dafür sind die Anzeigen sehr scharf und es ist kein Problem, auch kleinere Schriften zu erkennen. Als nächstes kommen wir zu den Lautsprechern. Diese befinden sich direkt links und rechts vom Monitor. Es sind zwei Stereo-Lautsprecher die einen typischen Klang abliefern. Für ein Subnotebook dieser Größe ist der Klang erwartungsgemäß gut. Jedoch merkt man, das bei der Konstruktion nur ein sekundärer Wert auf die Lautsprecher gelegt wurde. Als letztes äußeres Hardwarestück kommen wir nun zur integrierten Kamera. Diese ist eine kleine, 0,3 Megaixel Web-Cam. Nichts besonderes also.
Im Inneren besitzt der Eee PC 4G einen Intel Mobile CPU sowie Chipsatz. Im genauen besitzt er einen Intel Celeron M Prozessor mit einer Leistung von 900 Mhz(=MegaHertz). Die Festplatte ist eine SSD(=Solid-State Disk/Flashspeicher) die über 4 GB Speicher verfügt. Vorteil dieser Festplatte ist, das sie extrem Stoßunempfindlich ist, da kein Lesevorgang

im konventionellen stattfindet. Den Flashspeicher kennt man von MP3-Playern, USB-Sticks oder Speicherkarten. Nachteil dieser Festplatte ist allerdings, das sie nicht unendlich wiederbeschreibbar ist. Zwar ist die Zahl der Wiederbeschreibungen sehr hoch, aber es kann auch durchaus sein, das die Festplatte lange vor dem Eee PC ihren Dienst versagt. Als nächstes kommen wir zum Arbeitsspeicher. Dieser ist von Haus aus ein 512 MB DDR2. Man kann ihn allerdings sehr leicht auch erweitern. Das integrierte WLAN-Modul ist ein Atheros AR5BXB63 mit einer Leistung von 802.11b/g.
Nun genug von der Hardware, kommen wir zur Software. Der Eee PC 4G wird ungewohnterweise nicht mit Microsoft Windows verkauft. Stattdessen ist er mit Linux Xandros bespielt. Dieses liefert eine optimale Umgebung für die Idee des Eee-Projektes von Asus. Denn Eee steht für "Easy to Learn, Easy to Work, Easy to Play". Es sind bei Auslieferung alle wichtigen Programme vorinstalliert. Jedoch gibt es für Windows-User die Möglichkeit, Windows XP auf dem Eee PC 4G zu installieren. Hierfür gibt es einen ausführliche Anleitung für Dumme in der Mitgelieferten Bedienungsanleitung.

Xandros ist im Windows-Stil aufgebaut und erlaubt eine sehr intuitive Navigation. Der Desktop ist jedoch verändert. Es gibt kein übliches Startmenü, sondern sechs Reiter. Vorhanden sind die Reiter: Internet, Work, Learn, Play, Settings, Favorites. Als Office-Suite gibt es das OpenOffice.org und als Messenger den beliebten Multi-Messenger für Linux: Pidgin. Natürlich besteht die Möglichkeit auch jedes andere kompatible Betriebssystem auf dem Eee PC 4G zu installieren. So gibt es z.b. das "eeeXubuntu". Dies ist eine Xubuntu-Distribution die komplett auf den Eee PC 4G zugeschnitten ist. Xubuntu ist eine Linux-Distribution.
Fazit:
Seit etwa mehr als einem Monat und ich bin von diesem Subnotebook sehr überzeugt. Für 299€ gibt er einiges her. Zwar mag es ärgerlich sein, das er kein optisches Laufwerk besitzt, aber das finde ich nicht weiter schlimm. Die drei USB-Anschlüsse gleichen das wieder aus, da man dort entweder eine exteren Festplatte, ein USB-Laufwerk oder einfach einen USB-Stick anschließen kann. Oder auch alles auf einmal. Durch das geringe Gewicht trage ich ihn gerne bei mir und nutze ihn auch in der Berufsschule oder auf der Arbeit in der Pause. Durch die extreme Mobilität ist es einfach angenehm einen Computer mit sich zu tragen. Und durch den schneller Start des Eee PC 4G(ca. 20-30 Sekunden) kann man ihn auch mal eben in der S-Bahn auspacken. Also jeder, der sich ein SUbnotebook kaufen möchte, kann ich den Eee PC 4G nur empfehlen. Allerdings ist auch schon das neue Model auf dem Markt. Es kostet 100€ mehr, also 399€, und besitzt einen größeren Monitor und eine größere Festplatte.
Vor kurzem habe ich auf meinem Asus Eee PC 701 4G von eeeXubuntu auf Ubuntu gewechselt. Hierbei habe ich Ubuntu 9.04 Jaunty Main Netbook Remix heruntergeladen und dieses installiert. Aber es gab ein Problem. Der Grafiktreiber war unkompatibel mit dem Inte
Aufgenommen: Mai 13, 05:36
Seit Mitte August ist nun ein Freund bei mir eingezogen. Somit ist das hier eine kleine WG. Zwar muss ich ihm noch zeigen, das er nicht die ganze Bude umzukrempeln hat, aber das passt schon. Jedenfalls hat er einen WLAN-Router mitgebracht und aus irgendwe
Aufgenommen: Aug 30, 01:16