Note:
Dieser Text ist eher als eine Ausformulierung (oder der Versuch dessen) eines Gedanken zu betrachten. Hierfür habe ich mich nicht durch bestehende Konzepte der Entscheidungsfindung im Plenum gewühlt. Deswegen kann es sehr gut sein, dass dieser Gedanke teilweise oder überwiegend mit anderen Texten zum Thema übereinstimmt oder Gemeinsamkeiten hat. Weiter beziehe ich mich auf die Ausführungen von Friedemann Schulz von Thun[1] zur Kommunikationstheorie. Dieses Thema ist eher ein Hobby von mir und, dadurch das ich mich nur mit einem Autor* beschäftigt habe, auch sicherlich an der ein und anderen Stelle nicht sonderlich objektiv. Außerdem beanspruche ich durch meine Ausführungen keinerlei Deutungshoheit o.ä. Es handelt sich um eine Idee in Verbindung mit meiner Vorstellung von Anarcho-Syndikalismus.
Das Problem der Entscheidung ist, finde ich, allgegenwärtig. Je mehr Menschen am Prozess beteiligt sind oder von der Entscheidung (potenziell) betroffen sind, desto schwieriger wird die Angelegenheit. Auch steht nicht selten die Frage im Raum „Wer darf Mitentscheiden?“(o.ä.). Gibt es Entscheidungen, die nur wenige Menschen oder gar nur einen einzigen Menschen betreffen? Und gibt es Entscheidungen, die alle Menschen betreffen? Wer sind diese „wenigen Menschen“? Und wer sind „alle“? Einige Fragen, die ich mir wiederholt gestellt habe und wahrscheinlich auch noch weiter stellen werde. Denn das sind, meines Erachtens, wichtige Fragen.
- Wer ist betroffen?
- Wie wird entschieden?
- Was bedeutet eine Entscheidung?